Bucket List 2019: #getyourshittogether

23. Januar 2019

Ich habe das Gefühl, dass 2018 irgendwie nicht existent war. Ich habe alles mögliche angefangen, aber nichts durchgezogen, wollte mir eine Sportroutine aufbauen, die sich nach dem Sommer in Luft aufgelöst hat. Wollte das verfluchte Thema Uni endlich abschließen, damit diese Last von den Schultern endlich verschwindet. Stattdessen hat sich der Lieblingsmensch nach 86 Jahren auf dieser Erde einfach aus dem Staub gemacht und danach war das Jahr für mich ohnehin gelaufen.

Ich hatte zwischen Weihnachten und Neujahr kurz einen Anflug von Panik, weil ich mein “Goal” für 2019 nicht finden konnte. Weil ich nicht wusste, was ich mir vornehmen sollte, weil ich nicht wusste was ich will und was ich erreichen will. Die Erkenntnis kam nach einer Kanne Kaffee und einem Blick auf die ToDo Liste. “Get your shit together.” Baustellen über Baustellen, viele angefangene Dinge, kopflos versucht irgendwas zu reißen. Also, einen Schritt zurück, das große ganze sehen und dann ein Schritt nach dem anderen. Davon mal abgesehen… Ich habe ein Dach über dem Kopf, eine Heizung, einen vollen Kühlschrank, der mir überflüssige Kilos am Hintern beschert und jemand, der mir jeden Monat für meine Arbeit Geld überweist. Ich würde sagen, dass es schlimmeres gibt, als sein „Goal“ für die kommenden 365 Tage nicht zu haben. 

Und was wurde aus meiner Bucket List 2018?

Da habe ich mir vorgenommen Spontan zu sein. Ich hatte keine Vorsätze, keine Ziele und was kam dabei heraus? Ein Satz mit X… Was lernen wir daraus? Spontanität ist nichts für mich. Das hätte ich mir eigentlich schon ehr denken können. Und trotzdem, Highlights hatte 2018 trotzdem. 

Ich habe Edinburgh gesehen… 
Die Umrundung Islands war auch nicht schlecht, da habe ich ein bisschen was gesehen… 

Mehr dazu in meinen Island Chroniken die ich in den nächsten Wochen veröffentlichen werde. Dort erzähle ich einiges zu meinen Unterkünften, was man so als Veganer unterwegs isst, was man beim Auto mieten beachten sollte, meine Route, meine Packliste… uvm.  

London never fails….

Und selbst mit FFM habe ich mehr oder minder Frieden geschlossen und mich überwunden, liebe Menschen dort zu besuchen. Gott, was hab ich diese Stadt gehasst. 

 

Und selbst in Berlin war ich.. obwohl da das gleiche gilt, wie für FFM. Wieso müssen denn die guten Menschen immer in den falschen Ecken wohnen? 

Und was ist jetzt mit 2019?

  • Ende des Jahres will ich mehr Geld auf meinem Konto haben, als Anfang 2019. Das bedeutet, unnötige Kosten analysieren und reduzieren, Abos kündigen, wenn sie nicht regelmäßig in Anspruch genommen werden. 

  • Grenzen zwischen Arbeit, Sport, Schlafen, Freizeit, Uni usw.; heißt im Umkehrschluss, aufhören über ungelegte Eier nachzudenken. Eine ziemlich schlaue Person sagte mal zu mir: “Wenn du das Problem nicht jetzt sofort lösen kannst, dann hör auf dir darüber Gedanken zu machen.”

  • Ich habe 2018 nicht ein Buch zu ende gelesen. Muss ich nicht weiter erläutern. 
  • Mein Schlafproblem muss angegangen werden. Ich habe seit Monaten vielleicht eine Hand voll mal durchgeschlafen und das ist nervig. Dazu kommt, dass ich ohne Hintergrundgeräusche nicht einschlafen kann. Es sei denn mein Tag hatte 18 Stunden, die ich auf den Beinen war. Dann kann ich überall schlafen. 

  • Dinge, die ich 2019 bisher aussortiert habe? Mein Emailpostfach. Ich habe mich von jedem Newsletter abgemeldet, der bisher rein geflattert kam. Das kommt auch Punkt 1 zugute. Ich komme garnicht erst in Versuchung, Dinge zu kaufen. 

 

Was sind eure Hass-Städte?

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1 Comment

  • Reply Monthly Recap: Januar - Vom Müll vor der eigenen Haustüre und "Bom dia Lisboa" | ISABELLA BLUME 20. Februar 2019 at 12:56

    […] in meiner Bucket List 2019 schon angekündigt ist mein einziger Vorsatz für dieses Jahr, meinen Alltag zu sortieren. Arbeit, […]

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