Die etwas andere Diät!

9. Januar 2014

In den letzten Jahren kann ich gut und gerne behaupten, ich habe eine ganze Menge zugelegt. Aber es ist auch wirklich zu verführerisch; nur kurz, mal eben, ein bisschen, vorm einschlafen. Der erste Griff am Morgen ist vermutlich wie der letzte Griff am Abend. Ein Muss. Die Rede ist von Handy, Laptop, TV und Co. Das Handy liegt mit im Bett, wie oft ist mir schon der Laptop auf die Nase gefallen, weil ich mit ihm eingeschlafen bin und wie oft bin ich Nachts von irgendeiner 0190er Werbung wach geworden? Schluss, Aus, Ende, dachte ich mir und fing zuerst an, das Medium, welches mir am wenigsten weh tut, zu streichen. Der Fernseher. Ende November schaltete ich die Kiste aus und einfach nicht mehr an. (Mit Ausnahme von drei Stunden Doku bei ZDFneo, Silvester und Joko gehen Klaas um die Welt.) Vergangenen Sonntag habe ich es dann mit Schwer Verliebt versucht, aber mal ehrlich, seine Zeit kann man auch wirklich sinnvoller vertrödeln. Den einzigen Nachteil, den ich am nicht Fernsehn gucken festgestellt habe, ist der weniger vorhandene Muskelkater, weil meine allabendliche Runde Blogilates, das ich nebenbei beim TV gucken fabrizierte, seit dem ein bisschen zu kurz kommt.
Bücher vor Internet?

Jetzt wird es allerdings ernst: Handy? Laptop? INTERNET? Wie ich mit meinem Fernsehkonsum verfahren bin, kann ich unmöglich mit dem Suchtmedium #1 verfahren. Ich habe in der vergangenen Zeit gemerkt und auch bei anderen beobachtet, wie abhängig man vor allem von diesem erreichbar sein ist. Es wird erwartet, dass Emails sofort beantwortet werden, das „zuletzt online“ bei WhatsApp wird zum Streitpunkt (WTF?) und oh weh, welche Nummer hat mich denn da angerufen, die kenn ich nicht!? Ist man bei Facebook nicht zu erreichen, wird man via WhatsApp, Mail, SMS, Skype und Co. gestalkt oder man bekommt einen verärgerten Anruf, dass man nicht erreichbar ist. Was zum Henker? Manchmal beneide ich meine Mutter um ihren alten Knochen.

Was also tun, um Handy, Laptop und vor allem aber das Internet zu reduzieren? 

  1. Nicht für jeden Mist den Laptop an machen. Es gibt mittlerweile für alles irgendwelche Apps.
  2. Ein Radio kaufen.
  3. Wie früher: da wurde der TV erst um 20 Uhr angemacht, jetzt wird das Handy um 20 Uhr außer Reichweite gelegt.
  4. Twitter, Instagram, Youtube ausmisten („Oh, ein neues Video von XY.“ „Oh, vier Stunden später.“)
  5. Statt der Runde Quizduell vor dem Schlafen gehen einfach mal das Buch, welches seit Wochen neben dem Bett liegt und schon Schimmel an setzt, in die Hand nehmen. Und lesen.

Worauf könntet ihr am ehesten verzichten?
Gruß und Kuss und

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1 Comment

  • Reply Sissy 9. Januar 2014 at 8:39

    Haha ein toller Post. Ich hab mich total darin wiedererkannt xD Mir würde es auch am leichtesten fallen, auf das Fernsehen zu verzichten. Die Glotze bleibt bei mir aber auch oft aus. Wenn schalte ich nur bei DSDS oder sonem Kram ein, um auf dem laufenen zu sein.. was auch schon krank ist :D

    Auf das Internet verzichten möchte ich gar nicht. Es erleichtert den Alltag so ungemein, wäre schade drum. Aber mal so als Test, eine Woche ohne wäre schon spannend. Hab ich übrigens auch als Punkt auf meiner 1001 Dinge Liste ;)

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