Die Kleiderschrankkatastrophe

7. August 2013

Ich bin furchtbar. Furchtbar, was das Shoppen betrifft. Jetzt wo wir endlich, endlich „Sommer“ haben, kommt die Tragödie in seiner schrecklichsten Form zum Ausdruck. Ohne schlechtes Gewissen kann ich behaupten: „Ich habe nichts anzuziehen!“ Gar nichts. Ok, vielleicht doch ein paar Kleinigkeiten und obwohl man bei den super Temperaturen auch eigentlich hätte nichts tragen brauchen, stand ich jeden Morgen vor dem Endgegner Kleiderschrank, rupfte alles raus und griff doch immer wieder zu den einfachsten Basics. Wie zum Henker konnte es eigentlich soweit kommen?  Wie kann man seinen Kleiderschrank nur so verkommen lassen?

Es ist super simpel: man schrumpfe einfach einige Kleidergrößen! Gut die Hälfte des Kleiderschranks ist somit nicht mehr tragbar, denn zu große Klamotten machen fett. Von der anderen Hälfte, die noch übrig bleibt, verschwindet ein Drittel in den Altkleidersack, denn jedes Jahr verschwendet man eine Menge Platz im Schrank mit kaputten und alten Sachen. Von den übrig gebliebenen zwei Drittel der Hälfte des Kleiderschranks geht noch mal ein Viertel an Klamotten drauf, die geschmackstechnisch Laterne ganz unten sind und ich mich fragen muss, was mich geritten hat, das nicht mal bis zum Hosenbund reichende Ringelshirt zu kaufen?! Oder passend dazu, das heute angekommene Paket: Wozu brauche ich türkis-braune Peeptoes? (Der Sommer hat sich schließlich schon wieder verabschiedet.) Was bleibt also noch im Kleiderschrank? Eine kleine Auswahl an Klamotten und Schuhen, die ich in zwei Koffer stecken könnte und die zu 100% nicht zueinander passen. Bunte Hosen, bunte Schuhe, gemusterte Jacken, gepunktete Kleider und ein Berg geringelter T-Shits. (Jeder weiß, nicht die Streifen machen fett, sondern Burger und Starbucks…) Soviel zu meiner derzeitigen Misere. Ich mache mich jetzt auf die Suche nach dem ultimativen Kleiderschrankinhalt. Aber was brauch man eigentlich?


PS: Die Schuhe behalte ich trotzdem….

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1 Comment

  • Reply Conny 9. August 2013 at 15:01

    Köstlichst,Isabella! Ich lache mich grade schief. Nicht über dich, sondern unsere Gemeinsamkeiten. Und deine Selbstironie.

    „Nicht die Streifen machen fett…“

    Ein Traum!

    Alles liebe,
    Conny

    (… ich lache immer noch…)

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