Ein Tag Brighton oder auch: Klippen klettern mal anders

4. Juli 2016

//Hey, vielleicht ist es eine gute Idee, an einem Sonntag nach Brighton zu fahren um dem Trouble in London zu entkommen.//

Lasst euch eins gesagt sein: Nein! Vermutlich könnte man Brighton auch Little London bezeichnen; nur ohne Underground dafür aber mit Meer. In jedem Motiv stehen Touristen im Bild und man weiß nicht, wo man zuerst anfangen soll, die Stadt zu erkunden. Und das obwohl Brighton um einiges kleiner ist, als die britische Hauptstadt. Zur Wahl standen noch Oxfort und Cambridge, aber Meer macht immer den Stich. Die Tickets nach Brighton kaufte ich im Vorfeld. Da gab es noch einige Special-Sonderpreise für Frühbucher und die Hin- und Rückfahrt kostete nur 10,20 GBP.

Das nächste mal gehts dann nach Oxfort, sofern ich mich endlich mal mit Harry Potter auseinander gesetzt habe…

(Wir klammern die ganze #Brexit Angelegenheit erstmal aus und warten ab, was sich die nächsten Wochen und Monate so ergibt. Medien machen die Menschen schon bekloppt genug.)

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HOW TO GET THERE

Die Zugfahrt von London Bridge nach Brighton dauerte keine Stunde. Und das liebe ich wirklich an britischen Zügen, sie sind so unfassbar pünktlich. 30 Sekunden vor Abfahrt, werden die Türen geschlossen und dann auch nicht mehr geöffnet, damit der Zug überpünktlich abfahren kann. (Ich glaube auch, eventuel vorhandene Verspätungen sind schon in den Abfahrzeiten mit eingerechnet. Der Zug stand an der ein oder anderen Haltestelle teilweise bis zu 5 Minuten herum.) Was die ganze Sache noch viel angenehmer macht, man hat durchgehend Empfang im Zug und die Steckdosen funktionieren auch.

Pro Tip: Wenn ihr den Zug von London aus nehmt, dann lauft in der Station bis an den Anfang des Zuges. Das dauert zwar ein Weilchen, aber so kommt ihr als erstes in Brighton aus dem Bahnhof raus und versinkt nicht im Trubel.

Weitere Stationen sind neben London Bridge auch London St Pancras Intl. und London Victoria, die Brighton anfahren. Die Tickets bestellte ich via The Train Line und konnte sie in London dann mit einem Code, von jedem Ticketautomaten abholen.

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Mehr Bilder und Bilder mit schönem Wetter gibt es auf anderen Bogs zu sehen:

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BRIGHTON

Für mich ist ein Tag in einer fremden Stadt zu wenig. Es überfordert mich, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll und drehe mich so lang im Kreis bis mir schwindelig wird. Zuerst ging es also den Menschenmassen hinterher, immer grade aus. Relativ schnell sieht man das Meer. Vermutlich könnte man das Meer schon vom Bahnhof aus erahnen, wäre das Wetter nicht eine einzig graue Suppe gewesen.

Was mich ziemlich überraschte, Brighton wurde auf irgendwelche Klippen gebaut. Eigentlich logisch, dass man nicht wie bei uns sieht, wer morgen zu Besuch kommt, besteht doch die ganze Küste des Ärmelkanals aus Klippen. (Lauft mal bei Google Maps an der Küste in Seafort, England entlang.) Wer also den Weg hinunter zum Meer läuft, der muss logischerweise auch irgendwie wieder hinauf.

Und es war nicht nur ein bisschen hügelig, es war verdamt steil und meine Schuhe weder für einen Steinstrand gemacht, noch für diese Klettertour. Der „Strand“ in Brighton besteht aus Kieselsteinen, was ich eigentlich ziemlich super finde. Zum einen heizen sich die Steine im Sommer bestimmt besser auf als Sand und zum anderen und das sind 100 Pluspunkte, hat man nicht diesen furchtbaren Sand überall in und an den Klamotten. (Beides Situationen auf die ich spekuliere, wenn ich denn mal bei Sonnenschein dort bin.)

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Neben den Lanes, für die Brighton auch bekannt ist, kommt man definitiv nicht am Brighton Pavilion vorbei. 1001 Nacht mitten in East Sussex. Es fehlte lediglich Aladin mit seinem fliegenden Teppich. Die Zwiebeltürmchen, Säulen und einfach die ganze Bauweise passt einfach nicht in diese grüne Landschaft und zwischen die typischen britischen Häuschen. Den Pavailion von innen habe ich mir nicht angesehen. Der Regen hörte auf und das musste ausgenutzt werden, ein bisschen durch die Nachbarschaften zu wandern. Mit typischen britischen Häuschen.

ZUSAMMENFASSUNG

  • Ein Schirm bringt in Brighton nichts. Der Wind weht teilweise so stark vom und am Meer, das der nur abknickt.
  • Eine lange Regenjacke muss also her.
  • Sehr bequeme Schuhe sind unabdinglich.
  • Für einen Tagesausflug ist die Stadt zu groß.
  • Wer extra für Brighton nach England fliegt, nimmt am besten den Flughafen London Gatwick.

 Mal eine ganz generelle Frage, reist ihr mit Schirm oder Regenjacke? 

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1 Comment

  • Reply Kathi 4. Juli 2016 at 22:02

    Ich hab mir irgendwann mal vorgenommen, immer entweder Schirm oder Regenjacke dabei zu haben. In Dänemark gleiches Problem: Schirm nicht benutzbar mit dem Wind. Regenjacke sah mir zu sackartig und „uncool“ aus. Also lieber nass werden. Wie damals in der fünften Klasse :D

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