Hostel Review: Generator Hostel Kopenhagen

4. Februar 2016

Das erste mal vom Generator Hostel hörte und sah ich in Dublin. Und vor allem sah ich, dass ein Hostel nicht aussehen muss wie man sich ein Hostel meistens vorstellt. Klein, ein bisschen abgenutzt, irgendwie wie Omas Wohnung. Das Generator Hostel* ist dagegen vermutlich das Hilton Hotel. Fancy Eingang, fancy Aufenthaltsräume, irgendwie alles nicht wie bei Oma. Am Black Friday hatte ich das Glück und schoss ein Schnäppchen mit fast 50% weniger. Das kann man dann doch mal machen, dachte ich mir und flog ein bisschen spontan nach Kopenhagen. Die Preise sind normalerweise nämlich echt gesalzen, selbst die in den Schlafsälen. Für das Geld gibts sicher billigere Hotels.

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Zusammenfassung:

Lage: 5/5
Preis/Leistung: 3/5
Ausstattung: 3/5
Sauberkeit: 4/5
Sonstiges: 4/5
Total 19/25
Ø 4/5

(Vermutlich muss ich dieses Ranking nochmal überarbeiten.) Die Lage aber ist Top. Man fährt vom Flughafen 8 Haltestellen (15-20 Minuten) bis Kongens Nytorv mit der Metro und läuft dann keine 10 Minuten. Das kann man auch Nachts um 23 Uhr noch tun. Ich bin mir nicht mal sicher, obs in den Nordländern überhaupt Ghetto-Gegenden gibt. Die schienen mir, als hätten sie ihr Leben ganz gut unter Kontrolle. Diverse Sehenswürdigkeiten die der Reiseführer so her gibt, liegen auch in unmittelbarer Nähe, wenn man nicht ganz schlecht zu Fuß ist. Preis/Leistungstechnisch bin ich ein bisschen zwiegespalten. Einerseits hat das Hostel teilweise schon Hotelqualität, andererseits ist es ein Hostel und auch wie ein Hostel eingerichtet und für Übernachtungen über 100€ ohne Frühstück geh ich in ein Hotel. Hätte ich nicht das Schnäppchen gemacht, wär es dieses Hostel nicht geworden. Die Ausstattung war fast nicht vorhanden. Betten, Tisch, Hocker, 5 Kleiderbügel. Sauber wars, komisch roch es trotzdem. Am besten hat mir das Badezimmer gefallen. Ein 2x2m Räumchen der von einem Vorhang getrennt wurde. Auf der einen Seite gab es Waschbecken und Dusche und auf der anderen Seite Toilette und Tür. Eine Sauerei wars duschen trotzdem.
Sonstiges: Ich habe nicht damit gerechnet, aber das WLAN war in diesem riesigen Gebäude 1A. Ich hätte nachdem ich wieder zuhause war, locker Urlaub gebraucht. Denn Städtetripps in denen man tagsüber durch die Gegend wandert und Nachts Netflix bingewatched, weil die dänische Auswahl einfach so groß ist, sind ziemlich anstrengend.

Würde ich nochmal in so einem dieser Hostels absteigen? Sollte ich im Lotto gewinnen, dann bestimmt. Wenn ich jetzt aber die Wahl zwischen dieser unpersönlichen  Bettenburg habe und einem kleinen unbekannten Hostel, dann wird es das kleine Hostel. Auch wenn ich denke, das man wie bei Starbucks überall das gleiche bekommt, in dem Fall ein sauberes Zimmer und eine funktionierende Heizung, so ist es mir nur zum schlafen einfach zu teuer.

Wer im Übrigen mal wissen möchte, wie in einem Generator Hostel aussieht, der kann sie sich bei Google Maps von innen ansehen. Grandiose Erfindung.

Weitere Generator Hostels sind auch in Paris, Barcelona, Amsterdam, London, Hamburg und Berlin zu finden.

Adresse: Adelgade 5-7, Copenhagen, Denmark, 1304

Und ihr so? Hostel oder Hotel?

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1 Comment

  • Reply Hostel Review: LSE Bankside House B&B @ Southbank, London | ISABELLA BLUME 7. Oktober 2016 at 9:39

    […] Manchmal kann man sich sicher sein, dass es zumindest keine Katastrophe wird, wenn man sich im Generator Hostel einquatiert, manchmal hat man so unfassbar Glück, wie im Barnacles in Dublin und manchmal trügt […]

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