Blogmas #15: Endgegner Zeitmanagement oder auch: Wie Listen mein Leben regieren

17. Dezember 2013

Ich bin ein Chaot. Das ist nunmal so und ich muss damit leben. Mit einigen Einschränkungen lebt es sich als Chaot nämlich ziemlich gut. Kommen noch wie in meinem Fall monksche Züge dazu, kann es manchmal ziemlich anstrengend werden, zum Beispiel dann wenn man Spontan werden muss, Dinge aber nicht so perfekt sind wie man sie gern hätte. „Ich komm gleich mal eben vorbei!“ „Neiiiin, meine Handtücher hängen nicht grade.“
Ich habe in „Mon petit Calendrir“ geschrieben, wie seh ich Moleskine dafür schätze, dass die eine Seite im Kalender quasi eine Blanko Seite nur mit Linien ist und ich gewähre euch nun einen Einblick in meinen heiligen Kalender und wie sehr ich diese Blanko Seite vergewaltige. Ich habe mir angewöhnt, wirklich alles aufzuschreiben. Ein Mensch meinte vor kurzem zu mir: „Alles was du aufgeschrieben hast, musst du nicht im Kopf haben und hast somit Platz für wichtige Dinge.“ Wie wahr!

Ich wünschte, ich hätte eine schöne ordentliche Schrift, aber die habe ich nicht!

Neben meinem Kalender mit dem Unikram habe ich in den letzten Wochen zusätzlich versucht den optimalen Zeitplan für meine vier Wände heraus zu bekommen. Es kann ja nicht angehen, dass diese ganzen ekelhaft perfekten Schwedenblogger die perfekt sauberen, ordentlichen Wohnungen haben. Da gibts doch sicher einen Trick. „Jap, räum deinen Scheiß einfach sofort weg.“ Aber was und wann und wohin?! Also machte ich mir einen Plan, was ich wann aufräume. Denn im Kopf hab ich definitiv andere Sachen, aber nicht, wann ich putze.

Aber nur weil es da steh, heißt es nicht, dass ich an den anderen Tagen nicht noch irgendwas anderes mache. Wenn der Müll Samstags voll ist, bring ich ihn runter und warte nicht bis Mittwoch, nur weil es auf dem Plan steht. Und auch mein Bett wird nicht nur einmal im Monat bezogen, allerdings auch nicht jede Woche. Wieso auch, wenn ich mal nur 4 Tage die Woche zu Hause bin. (Das Bett wird auch hin und wieder zwei mal die Woche bezogen, wenn mir zum Beispiel mein Essen rein fällt.) Der Plan dient nur zur Erinnerung und Inspiration, falls ich mal richtig fiese Langeweile habe oder nicht weiß, was ich machen müsste. Die perfekte Schwedenbude hab ich trotzdem nicht.

Wie haltet ihr euer Leben chaosfrei? Oder seid ihr einfach ekelhaft ordentlich?

Gruß und Kuss und

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4 Comments

  • Reply Who is Mocca? by Verena-Annabella 17. Dezember 2013 at 17:19

    Ich habe einen eigenen Kalender für meinen Blog und den Rest habe ich im Kopf! :)

    Liebe Grüße,
    Verena von http://www.whoismocca.com

    Übrigens läuft meine „show your style“ – Aktion noch bis zum 23.12. auf meinem Blog! Alles weitere erfährst du hier. Es würde mich sehr freuen wenn du mitmachen würdest! :)

  • Reply Flo 17. Dezember 2013 at 17:26

    Ich glaube, ich bin „ekelhaft“ ordentlich :D

  • Reply Kathi 18. Dezember 2013 at 9:14

    Huhu,
    oh je…ich kenn das, ich muss auch alles aufschreiben, sonst vergess ich es sofort wieder!Das Dumme ist nur, dass ich meine Listen oft genug auch vergess… ;D

    Lieben Gruß
    Kathi

  • Reply Denk nicht, mach! : 29. September 2014 at 19:34

    […] mit meiner Wohnung? Wo soll stell ich meine Schuhe unter? Wovon soll ich leben? Was kommt danach? Ich brauche eine Liste!!! Wenn meine Professoren von ihren monatelangen Reisen erzählen bekomme ich glitzernde Augen, ich […]

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