Let’s bake… – Zwiebel-Walnuss Brot

19. März 2014

Ich habe endlich frei. So richtig. Es stehen keine Klausuren mehr an, keine Hausarbeiten und einfach gar nichts. Mir macht die Tatsache Angst. Nichts zu tun zu haben ist für mich ein graus, da ich den Druck brauche um morgens aus dem Bett zu kommen, mich anzuziehen und überhaupt mein Leben in die Hand zu nehmen. (Ich fühle mich zur Zeit wie jemand mit Fliesentisch und Fernsehn gucken am Vormittag.) Also habe ich beschlossen, Mutters KitchenAid die nächsten Wochen kräftig auf Trab zu halten und ich werde an einem „Kochbuch“ doktern. Wenn ich bedenke, dass mir vor einigen Jahren selbst Tütensuppen noch angebrannt sind, ich dann heute in der Küche stehe und meine Experimente zu 99% glücken, dann will ich das für die Nachwelt fest halten und sei es nur für mich und meine Familie. Und vielleicht für diesen Blog. Die letzten Wochen habe ich verdammt wenig Brot gegessen und deshalb hat es mich jetzt um so mehr gereizt. Meine erste Amtshandlung als freier Mensch bestand also darin, Brot zu backen. Nämlich mein Liebslingsbrot: Zwiebel-Walnuss.

Wir brauchen: 

  • 500g Mehl nach Wahl
  • 100g zerhackte Walnüsse
  • 1 große (rote) Zwiebel
  • halber Würfel Hefe
  • 1 EL Agavendicksaft

ca. 1 Tasse WasserZuerst das Mehl in eine Schüssel geben, die Hefe in ein bisschen lauwarmen Wasser mit etwas Zucker oder in meinem Fall war es Agavendicksaft verrühren und in eine Kuhle im Mehl geben. Ein wenig rühren, sodass ein bisschen Mehl mit verrührt wird und sobald alles ein wenig dicker wird an einen warmen Ort geben (ich habs in den 30° warmen Backofen gestellt) und 5-10 Minuten ruhen lassen. In der Zeit wurde die Zwiebel in der Pfanne mit etwas Öl glasig gebraten und die Walnüsse klein gehackt. Nach den 10 Minuten kamen Zwiebel, Walnüsse und nach und nach das Wasser in die Schüssel während die Maschine mit rühren beschäftigt war. Der Teig ist fertig, wenn er die Konsistenz von Pizzateig hat und nicht mehr klebt. Dann kam er 45 Minuten in den Backofen zum Ruhen. Danach wurde er noch mal durchgeknetet und wieder für diesmal 30 Minuten in den Backofen gestellt. In der Zeit konnte ich die Backform einfetten. Nach den 30 Minuten habe ich den Teig dann sofort in die Backform gegeben und bei ca 170° Umluft für knapp 40 Minuten gebacken. (Kommt auf den Ofen an.)

Das Brot is fertig, wenn ihr drauf klopft und es sich hohl anhört. 

Ich habs das ganze von einem Kilo Mehl (halb Dinkelvollkorn- und halb Dinkelmehl) mit einem Würfel Hefe gemacht und das war eindeutig ein bisschen zu viel. Viel zu viel. Neben dem Brot hab ich noch Brötchen machen können und für die Menge Mehl waren es auch zu wenige Nüsse und Zwiebeln. Hätte ich noch Cashewmus oder ähnliches gehabt, wäre auch davon noch ein Löffel in der Rührschüssel gelandet.
Aus Fehlern lernt man und meine nächste Schandtat habe ich schon im Kopf. =)

N juten. Gruß und Kuss und

Nicht schön, aber lecker.

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2 Comments

  • Reply Rezeptefinden 26. März 2014 at 14:55

    Uns ist aufgefallen, dass Ihr Blog leckere Rezepte hat..:) Wir würden uns dafür freuen, wenn Sie sich auf Rezeptefinden.de registrieren, damit wir auf ihn verweisen können.

    Rezeptefinden ist eine Food-Community, die mehrere Blogs und Kochseiten aus Deutschland zusammenstellt, und die Blogger profitieren davon, dass Rezeptefinden ihre Seite weiter bekannt macht.

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    Mit freundlichen Grüßen,
    Rezeptefinden.de

  • Reply Let’s bake… – Tomaten-Cashew Brot : 29. September 2014 at 19:07

    […] Schöne an dem Teig ist, dass man ihn nicht wie bei meinem anderen Rezept vom Zwiebel-Walnuss Brot so ewig lang gehen lassen muss. Durch das Backpulver ist das Brot innerhalb einer Stunde fertig. Es […]

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