Life-Update #2: Months of recap

6. Oktober 2017

Was man will, das hat man nicht und was man hat, das will man nicht. Was würde wohl passieren, wenn von heute auf morgen alle Menschen auf der Welt mit dem was sie haben, was sie sind und was sie wollen im Reinen sind und happy ever after vor sich hin leben? Dankbarkeit hin oder her, mir stellt sich aktuell die Frage, ob man wirklich irgendwann an dem Punkt angekommen ist, an dem man sich sagt: Jetzt bin ich fertig und zufrieden und angekommen und möchte, dass alles genau so bleibt. Ohne Hintergedanken, ohne Leichen im Keller und einfach mit sich, seinem haben und sein, ohne ein "aber" im Hinterkopf zu haben, zufrieden zu sein?

The weeks before last week

Im August machte ich eine Tour durch die Üfter Mark. Geographisch von mir aus Richtung Norden, irgendwo im Grünen, so richtig mit GPS Tracker und Offline-Karte. Während man als Stadtmensch konstant irgendwelchen Hintergrundgeräuschen ausgesetzt ist, habe ich dort das erste mal nichts gehört.

Rein gar nichts.
Ich bin Großstadtkind durch und durch, aber diese ständigen Hintergrundgeräusche machen manchmal echt rammdösig. Vor allem dann, wenn man versucht, sich zu konzentrieren.  Aber dort, zwischen Wiesen, Wald und Feldern war es einfach totenstill. 

Last week

Die vergangene Woche habe ich meine Freizeit nach Praktikum und letzten Uni-Abgaben genossen und bin erstmal richtig schön krank geworden. Was auch sonst, wenn man endlich wieder Zeit für die lustigen Dinge im Leben hat? Die wichtigsten Begleiter dabei? Netflix und Youtube. Vor allem letzterer ist der vermutlich größte Zeitkiller überhaupt. Dafür kann ich jetzt einen Van so umbauen, dass man darin wohnen kann oder ein altes Häuchen renovieren. Allgemein ist mir grade ehr danach im Dreck zu buddeln, als ein Thema für die Masterarbeit zu überlegen.

Today

Heute habe ich das erste mal wieder gerochen. Leider das, was der Kühlschrank so her gab, aber ich bin ein bisschen froh, dass mein Körper scheinbar wieder seinen normalen Betrieb aufgenommen hat.

Future

Ich fliege wieder nach England. Ich mags dort und so lange ich noch munter ein- und ausreisen kann, wie ich lustig bin, werde ich das noch ausnutzen müssen. 

Und so lang ich noch munter meinen Lieblingstee säckeweise aus dem Land schleppen kann ohne ihn verzollen zu müssen, werde ich das schamlos ausnutzen.



London / Hammersmithbridge

Ich möchte nicht in einem Van wohnen. Ihr? ☮

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