London Part 2

12. September 2010

Da bin ich wieder! Eigentlich schon seit ein paar vielen Stündchen, aber ausschlafen, auspacken und vor allem bloggen war nicht drin. Zeit. Auto. etc. Twitterer wissen mehr.

Nachdem ich mich letzten Sonntag Abend endlich für meinen kleinen Koffer entschieden hatte, welcher mit dem Maßen 53x37x22cm eigentlich 2cm zu tief war, konnte das Nötigste eingepackt werden. Da wir kein Gepäck aufgeben wollten, durfte das Handgepäck maximal 55x40x20cm groß sein. Was hatte ich bammel, dass der Koffer nicht in diese Drahtgestelle rein passt, die am Flughafen überall rumstehen und man gucken kann, obs passend ist oder nicht. Passt. Wie schwer das gute Stück war weiß ich nicht, aber ich hatte bestimmt schon auf dem Hinflug mehr als 10kg dabei. Zum Glück wurde bei mir nichts kontrolliert, ein Mann vor mir hatte das Pech und sein Minikoffer beinhaltete fast 14kg. Was ich da allerdings auch rumstehen hab sehen, was mancher an „Handgepäck“ mitnehmen wollte, grenzte schon fast an Größenwahn und war wirklich dreist. Zwei Koffer, Koffer plus Reisetasche, riesen Rucksäcke… etc. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich sicher nicht wegen so schäbigen 2cm verrückt gemacht.

Pünktlich im Flugzeug angekommen, ich mit meinem Fensterplatz, haben wir gut 40 Minuten rum gesessen bis es überhaupt los ging. „Technical Problems.“ Wie beruhigend.
Da Ryanair seine Verspätung schon in die Flugzeit mit einrechnet kamen wir nicht ganz sooo spät an.

//Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.//

Nach einem Halbmarathon durch den ganzen Flughafen haben wir dann auch den Stansted Express gefunden und nach einer Stunde Fahrt standen wir an der Liverpool Street.

//Umjekippt.//

Nachdem wir die Richtige Ubahn Farbe gefunden hatten, mit der wir eigentlich hätten fahren müssen standen wir rum, und rum und rum. Warum? Erst bei einem Blick auf die entgegen kommende Ubahn kamen wir auf die Idee, dass unsere Ubahn auf der anderen Seite fährt. Es war einfach noch zu früh.
Unser direkter Weg führte uns zum Hostel. Eigentlich hätten wir erst gegen 14h einchecken können, wie uns der Typ sagte, der die Zimmer verteilt, aber da das Zimmer schon leer und fertig war, konnten wir schon um 11h rein.

und das ist meine pommesdunstabzugshaube. on Twitpic Oh jemine. Dass mein Bett quasi neben der Pommesdunstabzugshaube war, schien wohl das kleinste Übel.
Der Teppich!!! sah aus als hätte wer draufgekotzt. Ich weiß ja nicht, ob das so Standart in Hostels ist, aber selbst das gammeligste Hotel in dem ich bereits war, war… naja. Anders. Das Bad mussten wir uns mit einem anderen Zimmer teilen, in dem ein älteres Ehepaar hauste. Schimmel. Überall Schimmel. Wir hatten jedes mal Angst nicht mehr aus der Nasszelle heraus zu kommen, weil Tür und Schloss schrecklich hakten.

Bloß ganz schnell wieder weg.

Da die Nacht mit ihren 3 Stunden Schlaf und dann 16 Stunden auf den Beinen uns den Rest gaben, fielen wir doch tatsächlich um 20h ins Bett.
Ich habs dann noch irgendwie geschafft mich Bettfein zu machen, aber K. schlief in voller Montur bis zum nächsten Morgen.

Die Bar neben/unter unserem Hostel diente als Frühstücks“saal“. Auf der Theke standen eine Kiste mit Toast. Eine Packung Magarine. Ein Glas Marmelade. Eine Flasche Milch und eine Packung mit Smacks. Frühstück gabs von 8 bis halb 10. Da ich morgens meistens nichts runter bekomme, hab ichs mir auch verkniffen. Zumal es Erdbeermarmelade war und normale Milch, was ich nicht sonderlich gut vertrage.

Dienstag Abend gabs in der Kneipe ein Konzert. Musik die ich persönlich weniger bis gar nicht höre. Ehr gar nicht. Da unser Zimmer quasi schräg über der Bühne war, bekamen wir alles sehr gut mit. Besser als Zimmerlautstärke. Eingeschlafen bin ich trotzdem. Und sogar ohne Ohropax. Ja, ich war wohl sehr müde.

Das Hostel liegt ungefähr eine 3/4 Stunde von der Liverpool Street entfernt. Da die Bahnen aber gestreikt haben, fuhr vieles schrecklich unregelmäßig oder gar nicht und wir haben meistens einiges länger gebraucht.
Hin würde ich defintiv nicht noch einmal, aber es sah von außen echt toll aus.

London Part 3 und 4 gibt es dann die Tage. Alles auf einmal wird zu lang. Das liest sowieso niemand. Und Bock hab ich grad auch weniger. So!

Gruß und Kuss und

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1 Comment

  • Reply Flo 13. September 2010 at 1:05

    Da war unser Hostel doch einiges besser. Kein Schimmel, keine Abzugshaube, kein vollgekotzter Teppich und keine schreckliche Musik. Es lag übrigens Haltestelle Dollis Hill, wenn du den Tubeplan noch hast. Sieht ziemlich weit außen aus, ist aber von der Entfernung her echt in Ordnung gewesen.
    Freu mich auf die nächsten Teile. ;)

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