Rezept: Süßkartoffel-Falafel

5. November 2015

Hallo. Drei Monate. Das ist ein Viertel Jahr. So lange habe ich nichts mehr geschrieben. Zumindest nicht auf diesem Blog. Das eigentlich war alles irgendwie anders geplant. Aber mein Zeitmanagement wurde zum einen von der Uni und zum anderen vom Familiendrama irgendwie durcheinander gewirbelt. Das Uni-Drama hat sich zum Guten gewendet. Ich habe fertig. Das Familiendrama ist eine unendliche Geschichte. Wusstet ihr, dass wenn der Arzt einen Rollstuhl verschreibt, man nicht automatisch einen mit Bremse bekommt? Der Arzt muss schon einen mit Bremse verschreiben. Wieso zum Henker gibt es überhaupt Rollstühle ohne Bremse? Bürokratie Deutschland. Es ist ein Fest.

Aber zurück zum Thema: Jetzt wirds ernst.

 

Ein von Isabella Blume (@isabellablume) gepostetes Foto am

 

Die Küche hat in den vergangenen Monaten genau so gelitten wie dieser Blog. Updates gab es dafür ein paar bei Instagram. Ihr solltet mir dort folgen für wöchentliche #Veganforfat Updates. Ende September/Anfang Oktober war ich zudem in London. Meine Lieblingsstadt. Dort gab es im Leon’s Süßkartoffel Falafel. Leon schimpft sich selbst als „Naturally Fast Food“ Kette. Solltet ihr mal besuchen wenn ihr dort seid.

Wie dem auch sei, ich für meinen Teil, bin großer Fan von Falafel. Auch wenn ich keine Geschichte oder ähnliches davon kenne, nicht weiß, was Falafel eigentlich sind und wie sie richtig zubereitet werden. Für mich sind es frittierte Kichererbsenbällchen. Und mit dem Halbwissen stand ich gestern in der Küche und versuchte mich an diesen Süßkartoffel Falafel. Und sie wurden gut. Zwar komplett anders als im Leons. Und auch komplett anders, als all die, die ich jemals gegessen habe, aber sie wurden gut. Sehr gut.

isabella-blume-sweetpotatoe-falafel-foodblogger

Wir brauchen:

  • ca. 200gr Süßkartoffel
  • 1 Dose Kichererbsen (abgetropft)
  • 1/2 TL Tahini
  • 1/3 TL Chili
  • 1/3 TL Kurkuma
  • 1/3 TL Kreuzkümmel
  • 1/3 TL Koriander (oder Frischen)
  • 1/3 TL Knoblauchpulver (oder eben eine Zehe frischen Knoblauch)
  • 2 EL TK Petersilie (oder Frische)
  • optional: Kichererbsenmehl, Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Kokosöl, Sesam

1. Süßkartoffel in Scheiben schneiden und ohne Gewürze im Ofen backen bis sie weich sind. Am besten mit Schale. Lässt sich leichter pellen. 2. Alle Zutaten inkl. Kichererbsen exkl. Petersilie in einen Mixer geben und pürieren/mixen. Nicht ganz homogen. Man darf die Kichererbsen schon noch erkennen. 3. Ich war zu faul noch mal einkaufen zu gehen. Also gab es getrockneten Koriander und TK Petersilie. Wer die Möglichkeit hat, sollte da frisches Grünzeug nehmen und das dann nicht mit pürieren, sondern einfach unterheben. 4. Meine Falafel waren ziemlich weich. Daher achtet darauf, die Kichererbsen zu trocknen und auch die Süßkartoffel vorher nicht zu waschen. Man kann das ganze aber auch mit einem Esslöffel Kichererbsenmehl oder Paniermehl fester zubekommen. Normales Mehl könnte auch gehen, aber ich garantiere nicht für den Geschmack. 5. Alles in (Kokos-)Öl anbraten. Bei Bedarf noch durch Sesam rollen.

Vermutlich könnte man das auch komplett ohne Kichererbsen machen und die Süßkartoffel mit Mehl fest bekommen…. Ein Versuch wäre es wert, aber demnächst gibt es zuerst mal süße Falafel. Auch in London gegessen.

N juten!

Gruß und Kuss und ☮

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1 Comment

  • Reply Kathi 7. November 2015 at 8:42

    Das ist mal ein leckeres Rezept meine Lieb! Wird ausprobiert, ganz bestimmt sogar! Denn ich lieeeeeeeeeeebe Falafel und ich liebe Süßkartoffel und auf diese Art und Weise können wir eine sehr ausgeglichene, symbiotische Dreiecksbeziehung eingehen :D
    Und wegen der Rollstühle (ohne jetzt creepy Parallelen zwischen unseren beiden Leben und Schicksalen ziehen zu wollen): Das kann ich gleich mal in meiner Familie so weiter geben… ich will nämlich auch nicht erleben, dass da bremsfrei durch die Gegend gerollert wird… (und über das deutsche System fang ich jetz am besten gar nicht an!)
    In diesem Sinne alles Liebe und schönes Wochenende,
    Kathi

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