Süßkartoffeln sind gar keine Kartoffeln

20. Mai 2014

Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. In diesem Fall bin ich der Bauer. Durch und durch. Ich nehme mir zwar immer vor, mich mehr durch die Regal im Supermarkt zu testen und nicht immer zu den altbekannten Produkten zu greifen, aber die Realität sieht anders aus. Ich esse seit ca. 2 Jahren morgens die gleichen zwei Sachen und dann drei mal die Woche Nudeln, weil ich sie liebe und weiß, dass sie mir schmecken. Letzte Woche war ich ganz verrückt drauf und kam auf die wahnwitzige Idee, ich müsse jetzt eine Süßkartoffel kaufen. Das war ein Tag von mittlerweile vier, an denen es im Hause Blume Süßkartoffel gab. Als Pommes, als Auflauf, noch mal aus dem Backofen und noch mal aus dem Backofen. Ich war da sehr kreativ.
Haben wir uns schon mal über Süßkartoffeln unterhalten? 
Mittlerweile ist die Süßkartoffel von keinem von diesen ganzen „healthy“ Instagramaccounts wegzudenken. Warum, das habe ich mich gefragt, drei Sekunden gegooglet und die erste Seite aufgerufen. Süßkartoffeln sind reich an Vitamin C und E und Antioxidantien. Dadurch sind die vorbeugend für Krebs, Grauer Star, Alzheimer, Rheuma, Parkinson und überhaupt… sie sind die Retter der Welt. ABER: Es sind keine Kartoffeln. Der größte Unterschied ist vermutlich der glykämische Index und die Tatsache, dass von Süßkartoffeln der Insulinspiegel keine Achterbahn fährt. Allerdings enthalten sie auch mehr Kohlenhydrate und Fett als Kartoffeln. Aber alles im gesunden Rahmen.




Was habt ihr zuletzt getestet, von dem ihr positiv überrascht wart? 
Gruß und Kuss und

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