Vegan unterwegs: 42Raw @ Frederiksberg Centret

20. Januar 2016

Pain in the A**. So könnte man die Situation beschreiben in Kopenhagen Essen zu finden. Also mein Essen. Nicht Mc Donalds oder Burger King. Im Vorfeld hatte ich mich zwar ein bisschen umgeguckt, einige Läden sind direkt wieder raus geflogen andere habe ich übersehen. So auch 42°Raw. Beim durchscrollen von Tripadvisor wars zwar dabei, aber irgendwie hat es mich nicht angesprochen. Trotz dessen, dass 42°Raw als einer der wenigen Läden in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hostel lag. Den zweiten Laden von ihnen hab ich auf der Suche nach Briefmarken im Frederiksberg Centret gefunden, als ich aus dem ausversehn gefundenen HAYs hinausstolperte. Ich sags immer wieder. Pläne sind für die Katz‘. Einfach treiben lassen…. man findet die grandiosesten Dinge. 

isabella-blume-vegan-travelblogger-copenhagen-denmark-42-raw42°Raw legt seinen Fokus auf rohe Gerichte. Raw heißt in dem Fall, Rohkost, die bis maximal 42° C erhitzt ist. 42° ist die Grenze, nachdem die Inhaltsstoffe, Vitamine und Co. langsam zerfallen. Mein Rohkostrepertoire bestand bis dato aus Möhrchen mit Hummus. Es dauerte gut 20 Minuten, bis ich mich für etwas entschieden hatte. Ich stand völlig überfordert vor einer Karte, im feinsten Dänisch, konnte hier und da dank Schwedisch-Brocken und Ähnlichkeiten mit der deutschen Sprache mehr oder minder entziffern, was geboten war und entschied mich im Endeffekt für einen Brokkolisalat mit extra Hummus und Süßkartoffelpommes. Und wirklich, es waren die besten Süßkartoffelpommes, die ich jemals gegessen habe. Ob sie allerdings den Roh-Regeln besagen und bei maximal 42° gegart wurden?! Ich weiß es nicht. Gleiches gilt für den Quinoa im Salat. Der Salat bestand aus rotem Quinoa, irgendeinem Salat oder Kohl, ehr Kohl, Brokkoli (ungekocht), Birne, Cranberry und einem Dressing, das furchtbar gut schmeckte. Zitrone war auf jeden Fall darin und vermutlich irgendein Nussmus. Für diese zwei kleinen Schüsselchen bezahlte ich knapp 120 DKK. Das sind ca. 16 Euro. Bei Zeiten versuch ich mich mal selbst daran.

Haltestelle: Frederiksberg – via M1 und M2 sowie div. Bussen zu erreichen

Adresse: Fredericksberg Centret, Falkoner Allé 21, 2000 Frederiksberg

Frage: Was ist benutzerfreundlicher? Eine Galerie, wie oben, oder lieber alle Bilder in dem Eintrag verwurschteln?

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2 Comments

  • Reply Kathi 20. Januar 2016 at 16:07

    Ich mag das Essen da (hab direkt an der Metro Frederiksberg gewohnt als ich für mein Praktikum in Kopenhagen war) und ich mag eigentlich, wenn alle Bilder in einem Eintrag verwurschtelt sind :)
    Bist du schon wieder aus dem hohen Norden zurück?

    • Reply Lara 20. Januar 2016 at 21:18

      Ja, bin schon wieder zurück. War nurn paar Tage fürn Tapetenwechsel.
      Dann verwurschtel ich die Bilder demnächst wieder. :D

      PS: Wenn du noch wen für deine Tour von Nord nach Süd Afrika suchst… HIER! :D
      Notfalls können wir uns auch einfach fürn Kaffee in Namibia treffen. Da will ich eh noch hin!

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