Rezept: veganer Haferbrei für Frühaufsteher

21. Februar 2016

„Was willst du auf deinem Brot?“ „Miregal.“ „Miregal haben wir nicht!“ Unzählige male gab es diese Konversation, während mein Zombie-Ich versuchte morgens für die Schule wach zu werden und Mutter Blume Frühstück machte. Was frühstückt man eigentlich, wenn man kein Morgenmensch ist? Nichts. Während der Schulzeit gabs für mich morgens einen Kakao zum Frühstück. Zumindest theoretisch. Praktisch wurde mir nämlich nach einem Schluck von der warmen Plörre kotzübel. Die letzten drei Schuljahre waren die Schlimmsten. Die ersten zwei Schulstunden brauchte ich zum wach werden und um sie sinnvoll zu nutzen, frühstückte ich eben. Nicht alle Lehrer waren ein Fan davon, ich allerdings schon. Zurechnungsfähig war ich ohnehin nicht.

Als ich vor fast 3,5 Jahren mit meinem „Vegan-Experiment“ anfing änderte sich schlagartig auch mein Frühstücksverhalten. Ich musste darauf achten genug und regelmäßig zu essen, wenn ich eben Zugang dazu hatte und dazu gehörte auch Frühstück. Vor allem aber, esse ich den ganzen Tag weniger Blödsinn, wenn ich mir den Magen morgens voll schlage. Außerdem muss ich mich nicht mit Kaffee am Leben halten und esse allgemein weniger. Was ganz praktisch ist, denn im Mai findet im Hause Blume eine Hochzeit statt und mein Kleid ist aktuell noch ein Steh-Kleid.

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Ein von Lara (@isabellablume) gepostetes Foto am

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Wir brauchen:

  • 5 EL Haferflocken
  • 1 EL Chiasamen
  • 2 EL Fertigbrei (Rosengarten, Allos, Alnatura etc…)
  • 250ml Milch (Dinkel, Mandel, Hafer…)
  • 2 EL gepoppten Amaranth
  • 1/2 TL Superfood Pülverchen
  • Obst nach Wahl – meine Favoriten:
    • Banane mit Vanille oder Kokosraspeln
    • Himbeeren mit Agavendicksaft
    • Nektarinen

Ich mische grobe und feine Haferflocken sowie Dinkelflocken in einem großen Glas. Lässt sich leichter händeln als verschiedene Tüten, vor allem, wenn man morgens eh nicht zurechnungsfähig ist. Bis fünf zu zählen ist zwar schon eine Herausforderung, aber machbar. Wer keine Chiasamen benutzt braucht auch weniger Milch. Theoretisch kann man sie weg lassen. Schmecken ohnehin nach nichts. Gibbern nur. Sind allerdings ziemlich gesund. (Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren)

Nicht nur, dass ich den Geschmack von Amaranth mag, vor allem hab ich einen heiden Spaß dabei, ihn poppen zu lassen. So hab ich immer frischen da, der ohnehin besser schmeckt. Und gesund ist er auch. (Magnesium, Kalzium, Eisen und eine Menge Protein) Allerdings sollte man dafür einen alten Topf verwenden. Evtl. ist der danach nämlich ein bisschen ruiniert. Und damit er nicht ganz matschig wird, rühre ich ihn immer erst unter, wenn der Brei fertig ist.

Aktuell benutze ich den Apfel Mandel Dinkelbrei von Rosengarten. (Noch besser ist der Himbeer Haferbrei.) Mir schmecken diese Fertigbreie allerdings immer viel zu intensiv und diese breiige Konsistenz mögen vielleicht Babys. Gestreckt mit einfachen Haferflocken sind die allerdings unschlagbar.

Zu guter Letzt kommt immer noch 1/2 – 1 TL von irgendeinem Pülverchen dazu, das ich in einem Krösus-Moment hier und da mal mitnehme. Im Sommer kommen sie gerne in den Smoothie und damit sie nicht schlecht werden, im Winter eben in alles andere. Aktuell habe ich giftgrünes Hanfproteinpulver, was meinem Essen immer einen Hauch von Hulk verleiht.

Was gibts bei euch zum Frühstück?

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1 Comment

  • Reply Kathi 21. Februar 2016 at 19:46

    Voll die gute Idee, diese Fertigbrei-Dinger einfach mit normalen Haferflocken zu mischen! Tsss… dass ich da nicht selbst drauf kommen konnte. Vielen Dank fürs Rezept, wird ab jetzt genau so gemacht hehe! :)

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